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| Freiburg, 23.07.10 |
Gentechnik: Saatguthersteller fordern praktikable Schwellenwerte für GVO-Verunreinigung anstatt Nulltoleranz für GVO und beschimpfen Umweltverbände als Verbrauchertäuscher
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Wiederholt erhielten Landwirte mehrerer Bundesländer von ihren Saatgutherstellern GVO-verunreinigtes Saatgut. Gemäß EU-Recht waren sie daher gezwungen, die betroffenen Felder unterzupflügen. Die verantwortlichen Saatguthersteller bestreiten ihrerseits, GVO-verunreinigtes Saatgut ausgeliefert zu haben und weisen jegliche Haftungsansprüche zurück.
http://www.biomarkt.info/web/Aktuelle_Kurzmeldungen/Gentechnik/Bauerntag/15/21/0/8054.html
Einige Saatguthersteller hingegen sprechen in einer Pressemitteilung von einer vorsätzlichen Verbrauchertäuschung der Umweltverbände (eine Liste der unterzeichnenden Saatguthersteller finden Sie in der besagten Pressemitteilung).
http://www.ig-saatgut.de/files/2010-06-11_gvo-verdachtsfall_maiszuechter_wehren_sich_neu.pdf
http://blogs.taz.de/saveourseeds/2010/06/13/gentechnik_im_saatgut_industrie_beschimpft_umweltverbaende/
Basierend auf einer kreativen Argumentation fordern sie die Aufgabe der Nulltoleranz-Politik deutscher Behörden und "praktikable Regelungen" für Deutschland.
http://blogs.taz.de/saveourseeds/2010/06/22/agrarwissenschaftler_fordern_mehr_gentechnik_im_saatgut_als_
koexistenzmassnahme/
Der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik des Verbraucherschutz- und Landwirtschaftsministeriums ist der Meinung, dass es sich herausgestellt habe, dass es in einer Welt, in der auch GV-Produkte existieren, illusorisch ist, vollständige GV-Freiheit zu realisieren. Faktisch fordert er deshalb eine schleichende Erhöhung der Toleranz für Gentechnik in Lebens- und Futtermitteln, in Rohstoffen und vor allem im Saatgut, obwohl sich die Mitglieder des Ausschusses weder einig darüber seien, wie wünschenswert noch wie riskant der Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft ist.
Derweil hat am das Bündnis "Keine Agrogentechnik auf Hessens Feldern und Tellern" am 25.06.2010 Bundesministerin Aigner anlässlich ihres Besuchs auf dem Bauerntag in Kassel einen Offenen Brief übergeben, in dem es unter anderem fordert: Alle Forderungen nach Aufhebung der Nulltoleranz im Saatgut und nach neuen GVO-Grenzwerten bei Saatgut entschieden zurückzuweisen, sowie die die Saatguterzeuger zu verpflichten, sich ihrer Verantwortung zu stellen und eine Garantie für die Reinheit ihres Saatgutes abzugeben:
http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/offener-brief-des-buendnisses-keine-agrogentechnik-auf-hessens-feldern-und-tellern-an-bundesla/?tx_ttnews[backPid]=9028&cHash=cdf02209ab
http://www.bio-markt.info/easyCMS/FileManager/Dateien/Agrarbuendnis_Brief_Aigner_2010.pdf (Der Brief als PDF)
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| Freiburg, 23.07.10 |
Bio-Bauern verlieren gegen Monsanto vor US-Gericht; Luxemburg verbietet Anbau der Gen-Kartoffel Amflora
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Im Kampf von Bio-Bauern gegen genverändertes Saatgut hat das Oberste Gericht der USA dem Agrarkonzern Monsanto recht gegeben. Das höchsten Gericht, der Supreme Court hat eine Entscheidung aufgehoben, die den Verkauf von genmanipuliertem Alfalfa verbot. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die zuständige Abteilung des Landwirtschaftsministeriums ihre Studie über mögliche Risiken des genmanipulierten Saatgutes noch nicht abgeschlossen habe.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/BioBauern-verlieren-vor-Gericht/story/10763716
In Europa hingegen hat Luxemburgs Regierung den Anbau der genmodifizierten Kartoffel Amflora untersagt. Luxemburg und Österreich, das den Anbau der Gen-Kartoffel ebenfalls verboten hat, werfen der EU-Kommission vor, wichtige Beschlüsse durchzupeitschen, ohne die Sorgen und Bedenken vieler Mitgliedsländer zu berücksichtigen, als sie dem Anbau zugestimmt hat.
http://www.tageblatt.lu/luxembourg/42039.html
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| Freiburg, 31.05.10 |
Nachschlag: Tafelrunde für Lebensmittel ohne Gentechnik in Kehl, am 20.05.2010
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Die Veranstaltung in der sogenannten Feldscheune war gut besucht und hatte mit den beiden Autoren Andreas Hoppe (bekannt als Tatortermittler Kopper) und Jacky Roussetty einen guten Auftakt. Anschließend beleuchteten die Podiumsmitglieder das Thema Gentechnik aus verschiedenen Perspektiven und beatnworteten Fragen der Zuschauer.
Lesen Sie den gesamten Artikel zur Kehler Tafelrunde.
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| Freiburg, 19.05.10 |
Offener Brief von Wolfgang Rainer Heck, Gesellschafter und Geschäftsführer der Life Food GmbH Taifun-Tofuproduktean Frau Ministerin Ilse Aigner, Ministerium Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, zur Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora
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Am 10.05.2010 schrieb Wolfgang Rainer Heck, Gesellschafter und Geschäftsführer der Life Food GmbH Taifun-Tofuprodukte einen offenen Brief an Frau Ministerin Ilse Aigner, Ministerium Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora.
Lesen Sie hier den offenen Brief an Frau Ministerin Ilse Aigner (PDF, 400KB).
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| Freiburg, 04.05.10 |
Für Lebensmittel ohne Gentechnik
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Am 20. Mai informieren und diskutieren im Rahmen der Kehler Tafelrunde Experten über Wege für eine regionale Lebensmittelerzeugung ohne Gentechnik:
Eine transparente Erzeugerkette, in der hochwertige Lebensmittel ohne Gentechnik durch regionale Unternehmen erzeugt werden, gilt bei bewussten Verbrauchern als vorbildlich. Doch wie können Rohstoffe "ohne Gentechnik" gesichert werden, welche Risiken und Folgen, beispielsweise für die natürliche Artenvielfalt, bringt die Agro-Gentechnik mit sich? Kann ein regionales Engagement für eine nachhaltige Erzeugung Wirkung bringen, wenn
auf der anderen Seite internationale Agrarkonzerne enorme Summen in die Gentechnik investieren und auf die Zulassung des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen drängen?
Eingeleitet wird der Abend durch eine Autorenlesung von Jacqueline Roussety und Andreas Hoppe (alias "Tatort-Kommissar Kopper") aus dem Buch "Allein unter Gurken - mein abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren". Der Eintritt ist frei und die Besucher erhalten einen kleinen, gentechnikfreien Imbiss.
Die Veranstaltung wurde vom RKW Kehl und Albgold Teigwaren inszeniert. Weitere Informationen finden Sie unter alb-gold.de/index.php
Veranstaltung: 20. Mai 2010 ab 19.00 Uhr, Feldscheune in 77694 Kehl,
Sundheimer Feld 29, der Eintritt ist frei.
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| Freiburg, 20.10.09 |
Bauernpräsident Sonnleitner will "realistische Linie" fahren und spricht sich für Lockerung der strengen EU-Vorschriften aus
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Der Deutsche Bauernverband will eine Lockerung der strengen EU-Vorschriften für Tierfutter. Das Einfuhrverbot für Futtermais und -soja, die Spuren von in Europa nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten, sollte aufgehoben werden, forderte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am Montag am Rande des EU-Landwirtschaftsministertreffens in Luxemburg. »Wir müssen eine realistische Linie fahren. Diese Spuren kommen überall vor«, sagte Sonnleitner.
Den ganzen Artikel können Sie auf der Website der "Tageszeitung - junge Welt" nachlesen.
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| Freiburg, 11.08.09 |
Neues Logo „Ohne Gentechnik“
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Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) stellte diese Woche ein einheitliches Logo für Lebensmittel "ohne Gentechnik" vor. Das neue Logo soll die bislang mangelnde Akzeptanz der „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung verbessern. Obwohl die große Mehrheit der Bevölkerung gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnt, scheuen sich noch viele Hersteller ihre gentechnikfreien Produkte auch entsprechend zu kennzeichnen. Oft auf Druck des Handels, der sich vor kritischen Verbraucherfragen fürchtet.
Lesen Sie die aktuelle Berichterstattung unter den folgenden Links:
Transgen | FR-online | Focus Online |
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| Freiburg, 21.07.09 |
Nachhaltigkeit und Gentechnik passen nicht zusammen!!!
Sie schließen sich aufgrund der unterschiedlichen Absicht aus.
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Life Food Geschäftsführer Wolfgang Rainer Heck schreibt in seinem aktuellen Bericht der Geschäftsleitung über das Thema Nachhaltigkeit.
„Schaue ich mir dagegen die Absicht der sogenannten Grünen Gentechnik (welch ein Unwort) an, so finde ich einige wesentliche Beispiele für Nicht-Nachhaltigkeit. Wenn weiterhin darauf hingearbeitet wird, dass sich das Recht über das Saatgut bei wenigen Konzernen konzentriert, dann werden wir die Schöpfung anders definieren müssen? [...] Folgen wir also der übergriffigen Patentpolitik, werden wir Einschränkungen in nie gekannter Form ausgesetzt sein. Neben einer begrenzten Sortenwahl mit eingebauten Terminator-Genen und gut kalkulierten Lizenzgebühren und wird vieles auf Konzern-Renditen und Machtausbau abgestimmt sein. Der Planet Erde wird mehr als je zuvor durch die Wirtschaftsgier geprägt." Lesen Sie hier den ganzen Artikel. |
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| Freiburg, 17.06.09 |
"David gegen Monsanto" -
Percy und Louise Schmeiser am 26.06. in Freiburg
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Im Rahmen seiner Vortragsreise u. a. in NL, LUX und auch Österreich kommen die kanadischen Farmer und Träger des Alternativen Nobelpreises Percy und Louise Schmeiser am Freitag, den 26.6.2009 nach Freiburg, um von ihren Erfahrungen im Kampf gegen den Gentech-Konzern Monsanto zu berichten.
Nach einer Begrüßung und Einleitung folgt eine Kurzfassung des kurz vor der Weltpremiere (29.6. in Berlin) stehenden Films von und mit Louise & Percy Schmeiser. Anschließend erzählt Percy Schmeiser persönlich aus seinen reichen Erfahrungen als Kämpfer für eine gentechnikfreie Welt. Neben Percy Schmeiser werden als weitere Gäste in einer offenen Diskussion Christine v. Weizsäcker (Biologin und GVO-Expertin), Reinhold Pix (Biowinzer), und Wolfgang Rainer Heck (Bio-Tofuhersteller) teilnehmen. Bernward Geier (COLABORA), Organisator der Tournee, übernimmt die Übersetzung und Moderation.
Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, im Audimax (KG II) der Uni Freiburg. Der Eintritt ist frei - um Spenden zur Unterstützung von Percy Schmeisers Fonds für den GVO-Widerstand in Afrika und Lateinamerika wird gebeten.
Weitere Inforamtionen:
Flyer zur Veranstaltung in Freiburg (pdf)
Hintergrundinformation zur Veranstaltung (pdf)
Artikel "Percy Schmeiser, David gegen Goliath" erschienen in Schrot & Korn 6/2009
Hompage von Percy Schmeiser
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| Freiburg, 14.06.09 |
Die Bauern und die Detektive - Artikel auf FAZ.net vom 13. Juni
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Der amerikanische Agrokonzern Monsanto beherrscht den Markt für gentechnisch verändertes Saatgut. Doch das Unternehmen aus St. Louis verändert auch das Erbgut der Landwirtschaft. Die Bauern sind Abhängige.
Lesen Sie hier den ganzen Artikel vom 13. Juni 2009, in FAZ.NET Politik.
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| Freiburg, 01.06.09 |
Kann Tofu noch gentech-frei sein?
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Diese Frage stellt "Schrot & Korn" in der Juni Ausgabe. Rund 40 Millionen Tonnen Soja importiert die EU jedes Jahr, vor allem aus Südamerika. Ein Großteil ist Gensoja. Dessen Spuren machen den Bioherstellern zu schaffen.
Lesen Sie hier den ganzen Artikel.
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| Freiburg, 04.05.09 |
Dengue-Fieber-Epidemie aufgrund von Gen-Sojaanbau
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Die Schweizer Pendlerzeitung „20 Minuten“ berichtet auf ihrem Newsportal 20minuten.ch über mögliche Zusammenhänge zwischen dem Ausbruch der schlimmsten Dengue-Fieber-Epidemie in Südamerika seit 2004 und dem Anbau von gentechnisch veränderter Soja. Hier zeigt sich, wie sich die grüne Gentechnik und die dazu benötigten Pestizide durch den Eingriff in die Natur auch indirekt auf den Menschen auswirken können. Lesen Sie hier mehr.
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| Freiburg, 28.04.09 |
Transgenes Saatgut dient kaum der Ernährungssicherung
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Der Anbau transgener Saatgutsorten spielt nach einem Bericht des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB-Büro) für die Ernährungssicherung oder für lokale Märkte in Entwicklungs- und Schwellenländern kaum eine Rolle. Dies berichtet die vom Deutschen Bundestag herausgegeben Wochenzeitung "Das Parlament" in ihrer Ausgabe vom 27. April. Weiterlesen.
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| Freiburg, 20.04.09 |
Verbot von Genmais MON 810
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Die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner kam zu dem Schluss, dass es berechtigten Grund zu der Annahme gibt, dass der gentechnisch veränderte Mais der Linie Mon 810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt und verbietet dessen Anbau. Das Verbot erging noch rechtzeitig vor der diesjährigen Aussaat. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter:
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| Freiburg, 31.03.09 |
„Food and Democracy“
- 5. Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen
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Der Kampf um Zulassungen in der EU, um die Autonomie von Mitgliedstaaten und die Schaffung gentechnikfreier Zonen ist in vollem Gange. Wesentliche Entscheidungen fallen in den kommenden Monaten. Dazu laufen organisierte Aktionen seitens der Gentechnik-Gegner.
Auf der 5. Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen „Food and Democracy“ vom 24./25. April 2009 in Luzern (Schweiz) kann man sich über alle diese Entwicklungen aus erster Hand informieren, Argumente austauschen, Vernetzungen aufbauen und – nicht zuletzt – Gleichgesinnte wieder treffen oder neu kennenlernen. Food and Democracy fällt in eine entscheidende Phase der Auseinandersetzung um die Agro-Gentechnik in Europa.
Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie hier.
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| Freiburg, 23.03.09 |
BÖLW stellt Schadensbericht vor:
Agro-Gentechnik verursacht mehr Kosten als Nutzen
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Die Studie "Schadensbericht Gentechnik" zeigt auf, wie gentechnisch verändertes Saatgut versteckte Kosten für die Industrie verursacht.
In der Diskussion über die sogenannte grüne Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion stehen meist gesundheitliche Aspekte im Vordergrund. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft hat die grüne Gentechnik unter einem anderen Gesichtspunkt bewertet: In einer Studie bilanziert er die volkswirtschaftlichen Auswirkungen. Ein Ergebnis: Für Landwirte bedeute die Gentechnik höhere Kosten, Gewinne machten die Saatgutkonzerne.
Die BÖLW Pressemitteilung können Sie hier lesen.
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| Freiburg, 05.03.09 |
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Bericht der Lebensmittelüberwachung Baden-Württemberg für 2008
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Im Jahr 2008 hat die Lebensmittelüberwachung Baden-Württemberg, ähnlich wie in den Vorjahren, in jedem dritten sojahaltigen Nahrungsmittel Spuren gentechnisch veränderter Bestandteile entdeckt. Bei Mais-Erzeugnissen fanden die Kontrolleure in nur vier Prozent der Proben fremde Erbsubstanz. In je einem Produkt aus Mais und Soja wurde der Schwellenwert für die Kennzeichnung von 0,9 Prozent überschritten. Bei Tofu war der GVO-Anteil auffällig niedrig: Nur 3 von 43 Proben enthielten gentechnisch veränderte Sojabohnen in sehr geringen Spuren von weniger als 0,05 Prozent. Weiterführende Links hierzu: CVUA Freiburg | TransGen
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| Freiburg, 18.02.09 |
Die Auslobung „ gegen Gentechnik “ auf unseren Etiketten,
Gründe dafür und weiterführende Gedanken zu Bio-Grenzwerten
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"Es ist nicht leicht mit der Bezeichnung „ohne Gentechnik “ umzugehen. Wir haben darüber diskutiert und die Erfahrung gemacht, dass viele Kunden von 100%iger Gentechnikfreiheit ausgehen. Auch mit der uns vorgeschlagenen Aussage: Ohne Einsatz von Gentechnik, weil Bio, sind wir nicht richtig zufrieden. Hier hätten wir zwar die Möglichkeit bei einer Nachfrage klarzustellen, dass nicht wir für die im Produkt auftretenden Spuren verantwortlich sind, die Spuren wären damit aber immer noch präsent." Lesen Sie hier den offenen Brief unserer Geschäftsführung weiter.
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| Freiburg, 23.01.09 |
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BNN Einzelhandel Interview: Label "Ohne Gentechnik"
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"Seit Mai 2008 gibt es das offizielle Label - Ohne Gentechnik. Verbraucher, die gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) in Lebensmitteln ablehnen, sollen damit informiert werden, dass in Produkten, die das Siegel tragen, keine GVOs eingesetzt werden. Bisher hat sich das Label allerdings nicht am Markt durchgesetzt, konventionelle Hersteller und der LEH sind eher zurückhaltend. Über den Nutzen des Siegels wird viel diskutiert, der BNN Einzelhandel befragten dazu Wolfgang Heck, Geschäftsführer der Firma Life Food in Freiburg und Peter Röhrig, Fachreferent und Koordinator des Runden Tisches Gentechnik beim Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) in Berlin." Weiterlesen.
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| Freiburg, 19.01.09 |
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GLOBAL 2000-Studie bezeichnet Heilsversprechen als Science Fiction
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Mit Gentechnik den Welthunger bekämpfen, die Energieversorgung sichern oder dem Klimawandel begegnen - die Versprechen der Gentech-Konzerne. Aber einem Realitäts-Check halten diese Versprechen nicht stand, wie eine von GLOBAL 2000 und der deutschen Partnerorganisation BUND in Auftrag gegebene Studie feststellt. Die Studie wertete die Forschungsvorhaben der sechs größten Gentechnik-Unternehmen weltweit, ihre Investorenberichte sowie Daten über bereits stattfindende bzw. geplante Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen aus. Fazit: Das Hauptinteresse der Gentech-Industrie liegt im Verkauf von Pestiziden und Saatgut-Patenten. Lesen Sie hier mehr zur Studie „Die Heilsversprechen der Gentechnikindustrie - ein Realitäts-Check“.
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| Freiburg, 14.01.09 |
| SWR Fernsehen bei Taifun |
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In dieser Woche war ein Team des SWR-Fernsehens bei Life Food zu Gast, um einen kurzen Beitrag über die Aktion "Taifun gegen Gentechnik" zu drehen.
Geplant ist, dass der Beitrag am Samstag, den 17.01.2009 um 18:00 Uhr und/oder 19:45 Uhr im SWR-Fernsehen (Drittes Programm) in der Nachrichtensendung „Baden-Württemberg Aktuell“ gesendet wird.
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| Freiburg, 09.01.09 |
| Aktuell: Gewinne bei Gentech-Konzern und gentechnisch belasteter Honig |
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Der US-Agrarkonzern Monsanto, Marktführer bei genetisch verändertem Saatgut kann seine Gewinne, vor allem wegen gutem Absatz in Mittel- und Südamerika verdoppeln. (mehr bei N24 Börse)
Gleichzeitig deckt der Ökotest in seiner Januar-Ausgabe auf, dass fast jeder zweite Honig mit Gen-Pollen verunreinigt ist. Honig aus Süd-Amerika ist am häufigsten gentechnisch belastet. (mehr bei Bild.de)
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| Freiburg, 05.01.09 |
| "Die Gentechnik ist schon fast überall" |
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Die Badische Zeitung berichtete in der vergangenen Woche über unsere Aktion mit dem Titel: "Die Gentechnik ist schon fast überall"
"Tofu-Hersteller will mit einer Aktion darauf aufmerksam machen, dass es hundertprozentige Gentechnikfreiheit nicht mehr gibt..."
Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.
(Veröffentlicht am 04. Januar 2009 auf badische-zeitung.de)
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| Freiburg, 17.12.08 |
| Gentechnikfreie Regionen |
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Die neue Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erklärte zum Thema Gentechnik im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (07.11.2008), dass sie dafür sei, dass die EU nur noch darüber entscheiden soll, ob eine Pflanze gefahrlos ist und grundsätzlich zugelassen werden kann. Ob sie dann tatsächlich angebaut wird, sollten die Regionen entscheiden.
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Die Umweltminister der EU sowie die Abgeordneten des Deutschen Bundestages konnten sich jedoch leider nicht zu so klaren Aussagen über die Entscheidungsbefugnis der Regionen bezüglich Anbau genveränderter Pflanzen und die Einrichtung gentechnikfreier Zonen bekennen. Lesen Sie mehr in einem in der Tageszeitung taz erschienen Artikel.
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| Freiburg, 09.11.08 |
| Werbung für Gentechnik? |
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Europas Geheimplan zur Förderung der Agro-Gentechnik
Die europäischen Staatschefs bereiten im Hinterstübchen eine nie da gewesene Kampagne vor, um die Produktion von Genpflanzen in Europa in Gang zu bringen. Das belegen vertrauliche Dokumente, die der britischen Tages- zeitung "The Independent" vorliegen. Bei den Dokumenten handelt es sich um Aufzeichnungen inoffizieller Treffen im Juli und Oktober 2008 zwischen Vertretern der 27 europäischen Regierungen, die von Manuel Barroso, dem gentechnikfreundlich eingestellten Präsidenten der Europäischen Kommission, einberufen wurden.
Bei den Treffen ging es im Wesentlichen darum, die Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa zu beschleunigen und die Bevölkerung zu mehr Akzeptanz zu bewegen.
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Mit der EU Gentechnik für alle? Wahlfreiheit ade?
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| In den Dokumenten wird der Ruf nach einer "emotionsfreien, auf Fakten basierenden öffentlichen Diskussion über die hohen Standards der europäischen Gentechnik-Politik" laut, in der der Industrie, den Wirtschaftspartnern und der Wissenschaft eine wichtige Rolle zukommen soll. |
| Neue Umfrage - 10.11.08 |
| Geheime Gentechnikabsprachen |
| Glauben Sie, dass die Politik die Interessen der Verbraucher in Bezug auf die Bedenken gegen die Gentechnik ernst nimmt? Nehmen Sie hier an unseren Umfragen teil. |
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| Freiburg, 29.10.08 |
| „Weiter so!“ |
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"Glaubt ihr wirklich, dass wir die Kontrolle über die Gentechnik behalten?" Mit dieser Frage hatten wir uns an unsere Kunden und die Öffentlichkeit gewandt. Nach sechs Wochen ziehen wir eine erste Bilanz, die sehr positiv ausfällt. Unsere Aktion ist auf breite Zustimmung gestoßen. Sowohl Verbraucher als auch der Handel unterstützen uns tatkräftig.
Wir haben eine Vielzahl von Rückmeldungen erhalten, per E-Mail, per Post, am Telefon oder über das Forum auf dieser Seite. Eine Vielzahl von Besuchern hat ebenfalls an unseren Umfragen teilgenommen und die
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bisherigen Abstimmungen zeigen ein bekanntes Ergebnis: Verbraucher wollen keine Gentechnik in Ihrem Essen. Wir hoffen, dass wir noch viele Rückmeldungen erhalten. Eine erste Zwischenbilanz der Kampagne finden Sie hier.
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| Freiburg, 28.08.08 |
| „ohne Gentechnik“ abgeschafft |
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Die Firma Life Food, Hersteller der Marke Taifun, hat sich für Ungewöhnliches entschieden: Die Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ von den Etiketten ihrer Produkte ab Anfang September zu entfernen. Taifun, im Fachhandel und in den Augen der Bio-Verbraucher als vorbildlicher Vorreiter in der Frage der Gentechnikfreiheit und Rohwarensicherung angesehen, nimmt dadurch das wichtigste Attribut ihrer Produkte weg und konfrontiert mit einer ungemütlichen Frage: "Glaubt ihr wirklich, dass wir die Kontrolle über die Gentechnik behalten?"
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Taifun-Tofuprodukt noch mit "ohne Gentechnik"
Der Gründer und Geschäftsführer der Life Food GmbH Wolfgang Rainer Heck erklärt, warum sich sein Unternehmen zu diesem ungewöhnlichen Schritt entschlossen hat. Lesen Sie hier weiter.
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